Benötigter Asphalt
-- Tonnen
Fläche
--
Volumen
--
Asphaltgewicht
-- kg
Bestellmenge (inkl. Verschnitt)
-- Tonnen
Lkw-Ladungen
--
Ergiebigkeit
--
Der einfache Modus rechnet mit Heißasphalt mit 2.322 kg/m³, schlägt 5 % Verschnitt auf und geht von Lkw-Ladungen zu je 20 Tonnen aus. Im erweiterten Modus können Sie alle Werte ändern.
Die Ergebnisse sind Schätzwerte und sollten bei großen oder gewerblichen Projekten fachlich geprüft werden.

Mit dem Asphaltrechner können Sie Asphalt in wenigen Sekunden berechnen: Geben Sie Länge, Breite und verdichtete Dicke der Fläche ein, und Sie erhalten die benötigte Menge Asphaltmischgut in Tonnen, das Volumen in Kubikmetern, die Zahl der Lkw-Ladungen und die Fläche, die eine Tonne abdeckt. Der erweiterte Modus ergänzt weitere Flächenformen, Mischgutarten, eine eigene Dichte, Verschnitt, die Schottertragschicht, die lose Einbaudicke und die Materialkosten. Zu jedem Ergebnis zeigt der Rechner den Rechenweg, damit Sie die Zahlen selbst nachprüfen können.

Kurz und knapp: Tonnen Asphalt = Fläche in m² × Dicke in cm × 0,02322.

Diese Faustformel beruht auf einer Einbaudichte von 2.322 kg/m³ (verdichtet). Für 100 m² bei 5 cm Dicke brauchen Sie also rund 11,6 Tonnen, für eine typische Einfahrt von 3 × 12 m bei 7,5 cm etwa 6,3 Tonnen (mit 5 % Verschnitt etwa 6,6 Tonnen). Arbeiten Sie mit US-Angaben, gilt: US-Tonnen (short tons) = Quadratfuß × Dicke in Zoll × 0,00604.

Grundlagen dieses Rechners: Die Dichtewerte stammen vom Asphalt Institute (2.275 bis 2.371 kg/m³ eingebaut), die Einheitenumrechnungen vom NIST, und alle Formeln sind auf unserer Methodik-Seite (Englisch) offengelegt. Zuletzt geprüft: Oktober 2026.

Auf dieser Seite
  1. Asphaltmenge für Einfahrten, Parkplätze, Straßen und Reparaturen berechnen
  2. So nutzen Sie den Asphaltrechner
  3. So rechnet der Asphaltrechner
  4. Asphalt-Tabellen: Tonnen pro Fläche
  5. Asphalt: Dichte, Gewicht und Formeln für m³, m² und Tonnen
  6. Asphaltdicke nach Projektart
  7. Asphaltflächen richtig ausmessen
  8. Was den Asphaltbedarf beeinflusst
  9. Asphaltdichte und Mischgutarten
  10. Asphaltkosten berechnen
  11. Asphalt berechnen: Rechenbeispiele
  12. Was ist Asphalt?
  13. Weitere Asphaltrechner
  14. Häufig gestellte Fragen
  15. Nach der Asphaltberechnung: die nächsten Schritte
  16. Quellen und Nachweise

Asphaltmenge für Einfahrten, Parkplätze, Straßen und Reparaturen berechnen

Wer vor Baubeginn weiß, wie viel Asphalt benötigt wird, spart Zeit, vermeidet Materialverluste und behält das Budget im Griff. Ob Sie als Hausbesitzer eine Hofeinfahrt planen, als Bauunternehmen ein Angebot für einen Parkplatz kalkulieren oder als Kommune Straßenreparaturen veranschlagen: Eine genaue Mengenermittlung ist die Grundlage jedes gelungenen Asphaltprojekts. Wenn Sie eine Einfahrt asphaltieren möchten, führt Sie unsere englischsprachige Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Asphaltberechnung für Einfahrten durch alle Messungen.

Ein Asphaltrechner wandelt die Abmessungen Ihres Projekts – Länge, Breite und Dicke – in das voraussichtlich benötigte Gewicht an Asphaltmischgut um. Ausführlichere Rechner berücksichtigen zusätzlich die Asphaltdichte, die Verdichtung, einen Verschnittzuschlag und die Materialkosten.

Ohne verlässliche Schätzung bestellen Sie womöglich zu wenig Material und riskieren teure Verzögerungen, oder Sie bestellen zu viel und bezahlen Asphalt, der am Ende übrig bleibt. Beides führt zu Mehrkosten und Problemen im Bauablauf.

Projekt auf einen Blick
--Fläche (m²)
--Volumen
--Gewicht (Tonnen)
--Kosten (geschätzt)

Diese Werte werden automatisch aktualisiert, sobald Sie den Rechner oben verwenden.

So nutzen Sie den Asphaltrechner

Unser Asphaltrechner ist für Einsteiger leicht zu bedienen und zugleich detailliert genug für Profis. Er bietet zwei Modi – einfach und erweitert –, sodass Sie die Genauigkeit wählen können, die zu Ihrem Projekt passt. Die folgende Anleitung zeigt Schritt für Schritt, wie Sie die genaueste Schätzung erhalten. Mehr Details finden Sie in unserem englischsprachigen Ratgeber zur Schätzung der Asphaltmenge in Tonnen.

1
Modus wählenEinfach oder erweitert
2
Maße eingebenLänge, Breite, Dicke
3
BerechnenButton anklicken
4
Ergebnis prüfenTonnen, Volumen, Kosten

Den passenden Modus wählen: einfach oder erweitert

Wenn Sie den Rechner öffnen, entscheiden Sie zuerst über den Modus. Brauchen Sie nur einen schnellen Richtwert – etwa, wie viele Tonnen Asphalt eine normale Einfahrt erfordert –, ist der einfache Modus der kürzeste Weg. Arbeiten Sie mit bestimmten Dichtewerten, ungewöhnlichen Flächenformen, Verdichtungsangaben oder einer Kostenplanung, wechseln Sie in den erweiterten Modus mit allen Eingabefeldern.

Einfacher Modus
  • Länge & Breite
  • Dicke
  • Standarddichte
  • Weitere Flächenformen
  • Kostenschätzung
Erweiterter Modus
  • Alle Abmessungen
  • Eigene Dichte
  • Verdichtungsmaß
  • Verschnittzuschlag
  • Kostenschätzung

Einfacher Modus für schnelle Richtwerte

Der einfache Modus ist auf Tempo ausgelegt. Sie geben drei Werte ein: die Länge der Fläche, ihre Breite und die gewünschte Asphaltdicke. Der Rechner wandelt diese Maße mit einer Standarddichte in das voraussichtliche Gewicht in Tonnen um. Das funktioniert gut für rechteckige Einfahrten am Haus, kleine Ausbesserungen und andere Projekte, bei denen Standardannahmen für die Planung genau genug sind.

Erweiterter Modus für eine detaillierte Planung

Der erweiterte Modus schaltet zusätzliche Eingabefelder frei. Sie können die Projektart wählen – etwa Einfahrt, Parkplatz, Straße oder Reparatur – und die Flächenform festlegen, zum Beispiel Rechteck, Kreis oder Dreieck. Außerdem lassen sich eine eigene Asphaltdichte, ein Verdichtungsmaß und ein Verschnittzuschlag eingeben sowie ein Preis pro Tonne, damit der Rechner neben der Tonnage auch die Materialkosten schätzt.

Dieser Modus eignet sich für Bauunternehmen, die Angebote kalkulieren, für Projektleiter, die Materialvarianten vergleichen, und für alle Vorhaben, bei denen Standardwerte nicht genau genug sind.

Die Maße Ihres Projekts eingeben

Genaue Maße sind der wichtigste Faktor für eine brauchbare Schätzung. Messen Sie Länge und Breite der zu asphaltierenden Fläche mit einem Maßband oder bei größeren Flächen mit einem Messrad. Ist die Fläche kein einfaches Rechteck, teilen Sie sie in kleinere Abschnitte, berechnen jeden einzeln und addieren die Ergebnisse. Bleiben Sie bei einheitlichen Maßeinheiten – also durchgehend Meter und Zentimeter –, um Umrechnungsfehler zu vermeiden.

Als Dicke geben Sie die Asphaltstärke an, die Sie einbauen möchten. Wenn Sie unsicher sind, finden Sie weiter unten auf dieser Seite Empfehlungen nach Projektart.

Die Ergebnisse des Asphaltrechners prüfen

Nach der Berechnung zeigt das Tool mehrere Kennwerte an: die Gesamtfläche, das benötigte Asphaltvolumen, das geschätzte Gewicht in Tonnen und – sofern Sie im erweiterten Modus einen Preis eingegeben haben – die voraussichtlichen Materialkosten. Nehmen Sie sich kurz Zeit für diese Zahlen. Wirkt ein Wert unerwartet hoch oder niedrig, prüfen Sie Ihre Maße und die eingegebene Dicke noch einmal.

Die Schätzung für die Projektplanung nutzen

Das Ergebnis des Rechners ist eine Planungsgröße, keine Bestellung. Nutzen Sie es, um Angebote bei Asphaltmischwerken einzuholen, Preise zu vergleichen, ein vorläufiges Budget aufzustellen und die Mengen mit Ihrem Bauunternehmen abzustimmen. Bei großen oder teuren Projekten sollte ein Fachbetrieb die Schätzung anhand der Gegebenheiten vor Ort prüfen, bevor Sie Material bestellen.

So rechnet der Asphaltrechner

Wer die Mathematik hinter dem Asphaltrechner versteht, kann die Ergebnisse sicher einordnen und Fehler erkennen, bevor sie teuer werden. Die Berechnung folgt einer klaren Reihenfolge: Fläche, dann Volumen, dann Gewicht und auf Wunsch die Kosten.

📐
Fläche
L × B
→
📦
Volumen
Fläche × Dicke
→
⚖️
Gewicht
Vol. × Dichte
→
💰
Kosten
Gewicht × Preis

Flächenberechnung

Im ersten Schritt wird die gesamte zu asphaltierende Fläche ermittelt. Bei einem Rechteck multipliziert der Rechner Länge mit Breite. Bei einer Kreisfläche gilt π mal Radius zum Quadrat. Bei einem Dreieck wird die Grundseite mit der Höhe multipliziert und durch zwei geteilt. Hat Ihr Projekt eine unregelmäßige Form, zerlegen Sie es in solche Grundformen, berechnen jede einzeln und addieren sie.

▭

Rechteck

A = L × B
○

Kreis

A = π × r²
△

Dreieck

A = ½ × g × h

Volumenberechnung

Ist die Fläche bekannt, multipliziert der Rechner sie mit der Dicke und erhält so das Gesamtvolumen. Eine Fläche von 50 m² mit 8 cm Asphalt ergibt zum Beispiel ein Volumen von 4 m³. Die Dicke muss dafür in dieselbe Einheit wie die Flächenmaße umgerechnet werden – aus 8 cm werden also 0,08 m.

Gewichtsberechnung

Asphalt wird nach Gewicht bestellt, nicht nach Volumen. Deshalb rechnet der nächste Schritt das Volumen in Tonnen um. Dafür braucht man die Dichte des Mischguts. Für Heißasphalt gilt ein Standardwert von etwa 2.322 Kilogramm pro Kubikmeter (rund 145 Pfund pro Kubikfuß). Der Rechner multipliziert das Volumen mit der Dichte und gibt das Ergebnis in metrischen Tonnen zu 1.000 kg aus – oder im US-Modus in US-Tonnen (short tons) zu 2.000 Pfund. Ausführlich erklärt wird dieser Schritt in unserem englischsprachigen Ratgeber zur Berechnung der Asphalttonnage.

Kostenberechnung

Geben Sie im erweiterten Modus einen Preis pro Tonne ein, multipliziert der Rechner das geschätzte Gewicht mit diesem Preis und liefert die ungefähren Materialkosten. Dieser Betrag umfasst nur das Material – nicht Transport, Arbeitslohn, Maschinen, Unterbau oder sonstige Projektkosten. Verstehen Sie ihn als Ausgangspunkt für die Budgetplanung, nicht als verbindliches Angebot.

Warum die Dichte so wichtig ist

Die Dichte ist das Bindeglied zwischen Volumen und Gewicht. Weicht die tatsächliche Dichte Ihres Mischguts vom Standardwert ab, stimmt auch die Gewichtsschätzung nicht. Dichteres Mischgut wiegt pro Kubikmeter mehr, Sie brauchen also für dasselbe Volumen mehr Tonnen. Leichteres oder offenporiges Mischgut wiegt weniger. Im erweiterten Modus können Sie die Dichte eintragen, die Ihr Lieferant angibt. Schon kleine Unterschiede summieren sich bei großen Flächen deutlich.

Asphalt-Tabellen: Tonnen pro Fläche

Mit diesen Tabellen können Sie ein Angebot auf Plausibilität prüfen oder ohne Rechner einen Richtwert ablesen. Sie gehen von verdichtetem Heißasphalt mit 2.322 kg/m³ aus. Nennt Ihr Lieferant eine andere Dichte, rechnen Sie die Werte im gleichen Verhältnis hoch oder herunter.

Tonnen Asphalt pro 100 m² und Fläche pro Tonne
Dicke verdichtetTonnen pro 100 m²m² pro TonneGewicht pro m²
3 cm6,9714,469,7 kg
4 cm9,2910,892,9 kg
5 cm11,618,6116,1 kg
6 cm13,937,2139,3 kg
7,5 cm17,425,7174,2 kg
10 cm23,224,3232,2 kg

Faustregel: Ein Quadratmeter Asphalt wiegt pro Zentimeter Dicke rund 23 kg. Viele Mischwerke im deutschsprachigen Raum nennen für dichten Asphaltbeton etwas höhere Raumdichten um 2,4 t/m³ – fragen Sie den Wert für Ihr Mischgut ab.

Asphaltbedarf für gängige Einfahrtsgrößen (Tonnen)
EinfahrtMaßem²5 cm7,5 cm10 cm
Einzelstellplatz, kurz3 × 6 m182,093,134,18
Einspurige Einfahrt, lang3 × 12 m364,186,278,36
Doppelstellplatz6 × 6 m364,186,278,36
Zweispurige Einfahrt6 × 12 m728,3612,5416,72
Breite Einfahrt mit Wendefläche7 × 12 m849,7514,6319,50

Tonnen ohne Verschnitt. Rechnen Sie bei der Bestellung 5 bis 10 % hinzu. Wie viel Mischgut eine Lkw-Ladung umfasst, hängt vom Fahrzeug ab; der Rechner geht standardmäßig von 20 Tonnen pro Ladung aus.

Asphalt: Dichte, Gewicht und Formeln für m³, m² und Tonnen

Was wiegt ein Kubikmeter Asphalt, wie schwer ist ein Quadratmeter, und wie rechnet man Tonnen in Fläche um? Hier finden Sie die Antworten mit denselben Werten, die auch der Asphaltrechner verwendet.

Dichte von Asphalt: Was wiegt ein Kubikmeter?

Verdichteter Heißasphalt hat eine Raumdichte von rund 2.322 kg/m³, also etwa 2,32 t/m³. Das Asphalt Institute nennt für eingebauten Asphalt 142 bis 148 lb/ft³, umgerechnet etwa 2.275 bis 2.370 kg/m³. Ein Kubikmeter Asphalt wiegt damit rund 2,3 Tonnen; für dichten Asphaltbeton geben Mischwerke im deutschsprachigen Raum oft Werte um 2,4 t/m³ an. Wer statt der Dichte die Wichte braucht (im Alltag oft „spezifisches Gewicht“ genannt), multipliziert mit der Erdbeschleunigung: 2.322 kg/m³ × 9,81 m/s² ≈ 22,8 kN/m³.

Gewicht pro m² je Zentimeter Dicke

Ein Quadratmeter verdichteter Asphalt wiegt pro Zentimeter Dicke 2.322 kg/m³ × 0,01 m ≈ 23,2 kg. Multiplizieren Sie diesen Wert mit der Dicke: 4 cm ergeben rund 93 kg/m², 8 cm rund 186 kg/m² und 12 cm rund 279 kg/m². Die gängigen Dicken finden Sie in der Tabelle weiter oben.

Die Formeln für die Asphaltberechnung

Beispiel Tonnen in m²: Eine Lieferung von 10 Tonnen reicht bei 6 cm verdichteter Dicke für 10 × 43,07 ÷ 6 ≈ 71,8 m². Nennt Ihr Lieferant eine andere Dichte, setzen Sie diese statt 2,322 ein; der Faktor 43,07 ist nichts anderes als 100 ÷ 2,322.

Asphalttragschicht berechnen

Eine Asphaltbefestigung besteht meist aus mehreren Lagen: der Asphalttragschicht, je nach Belastung einer Asphaltbinderschicht und der Asphaltdeckschicht. Berechnen Sie jede Lage einzeln mit ihrer verdichteten Dicke und addieren Sie die Tonnen. Beispiel für eine Hoffläche von 100 m² mit 8 cm Asphalttragschicht und 4 cm Asphaltdeckschicht: 100 × 8 × 0,02322 ≈ 18,6 t Tragschicht plus 100 × 4 × 0,02322 ≈ 9,3 t Deckschicht, zusammen rund 27,9 t vor Verschnitt. Tragschicht- und Deckschichtmischgut können unterschiedliche Raumdichten haben; tragen Sie deshalb für jede Lage den Wert aus dem Sortenverzeichnis oder der Erstprüfung des Mischwerks ein. Die ungebundene Schottertragschicht darunter ist kein Asphalt und wird getrennt ermittelt, im erweiterten Modus über das Feld „Dicke Schottertragschicht“.

Verdichtungsgrad berechnen

Der Verdichtungsgrad zeigt, wie gut eine eingebaute Asphaltschicht verdichtet wurde. Er ist das Verhältnis der Raumdichte eines Bohrkerns aus der fertigen Schicht zur Raumdichte des Marshall-Probekörpers aus demselben Mischgut: Verdichtungsgrad (%) = Raumdichte Bohrkern ÷ Raumdichte Marshall-Probekörper × 100. Beispiel: 2,330 g/cm³ ÷ 2,375 g/cm³ × 100 ≈ 98,1 %. Die Mindestwerte legen die ZTV Asphalt-StB und der Bauvertrag fest; nach ZTV Asphalt-StB 07 gelten zum Beispiel für Asphalttragschichten aus AC 32 T S und AC 22 T S mindestens 98,0 %. Für die Mengenberechnung müssen Sie den Verdichtungsgrad nicht gesondert ansetzen, weil der Rechner bereits mit der Dichte des verdichteten Asphalts arbeitet.

Asphaltdicke nach Projektart

Die richtige Asphaltdicke entscheidet über Lebensdauer und Belastbarkeit Ihrer Fläche. Ist die Schicht zu dünn, reißt die Oberfläche unter Last und verschleißt vorzeitig. Ist sie zu dick, zahlen Sie mehr Material als nötig. Die passende Dicke hängt von der Verkehrsart, dem Fahrzeuggewicht und der Qualität des Unterbaus ab. Ändern Sie oben einfach das Feld für die Dicke, um zu sehen, wie sich 5, 7,5 oder 10 cm auf die Tonnage auswirken. Speziell für Einfahrten bietet unser englischsprachiger Ratgeber zur richtigen Asphaltdicke für Einfahrten weitere Hinweise.

Einfahrt (Pkw)5–7,5 cm
Stark belastete Einfahrt7,5–10 cm
Parkplatz7,5–15 cm
Straßen & Zufahrten10–15 cm
Ausbesserung & Überbau4–7,5 cm
Empfohlene Dicke von Asphalt und Tragschicht nach Projekt
ProjektAsphalt (verdichtet)SchottertragschichtÜbliche Lagen
Gehweg / Radweg5 cm10 cm1
Einfahrt am Wohnhaus, Pkw5 bis 7,5 cm15 bis 20 cm1 (bei Neubau 2)
Stark belastete Einfahrt, Wohnmobil oder Lkw7,5 bis 10 cm20 bis 30 cm2
Parkplatz, Pkw7,5 bis 10 cm20 bis 30 cm2
Lkw-Fahrspuren und Ladezonen10 bis 15 cm25 bis 30 cm und mehr2 bis 3
Straße / Zufahrtsweg10 bis 15 cmNach Bemessung2 bis 3
Überbau auf intakter Fahrbahn4 bis 5 cmVorhanden1

Nur zur Orientierung. Weiche Böden, Frosteinwirkung und hohe Lasten erfordern eine fachgerechte Bemessung; für öffentliche Verkehrsflächen gelten in Deutschland die RStO, in Österreich die RVS und in der Schweiz die VSS-Normen. Laut Asphalt Institute sollte jede Lage mindestens dreimal so dick sein wie das Größtkorn des Mischguts, und Glattmantelwalzen ohne Vibration verdichten Lagen bis etwa 7,5 cm zuverlässig.

Querschnitt einer asphaltierten Einfahrt: Asphaltdeckschicht, Schottertragschicht und verdichteter Untergrund Asphalt5–7,5 cm Tragschicht15–20 cm Untergrundverdichteter Boden Deckschicht aus Heißasphalt
Typischer Aufbau einer Einfahrt am Wohnhaus (Schichtdicken im verdichteten Zustand). Der erweiterte Modus des Rechners schätzt sowohl den Asphalt als auch die Schottertragschicht.

Einfahrten am Wohnhaus

Eine typische Einfahrt, die überwiegend von Pkw und leichten Transportern befahren wird, kommt mit 5 bis 7,5 cm Asphalt auf einer fachgerecht hergestellten Schottertragschicht gut aus. 5 cm sind bei einem Überbau auf einer bestehenden, tragfähigen Fläche üblich, 7,5 cm beim Neubau. Die verdichtete Tragschicht sollte für eine ausreichende Tragfähigkeit mindestens 15 bis 20 cm dick sein; in frostgefährdeten Lagen ist oft ein stärkerer frostsicherer Aufbau nötig.

Stark belastete Einfahrten

Einfahrten, die regelmäßig schwerere Fahrzeuge tragen – etwa Wohnmobile, Lieferwagen oder Baumaschinen –, brauchen eine dickere Asphaltschicht. Planen Sie 7,5 bis 10 cm Asphalt auf einer verdichteten Tragschicht von 20 bis 30 cm. Die zusätzliche Dicke verteilt die Last gleichmäßiger und beugt Spurrinnen bei wiederholter schwerer Belastung vor.

Parkplätze und Gewerbeflächen

Gewerbliche Parkplätze sind stärker frequentiert und höher belastet als private Einfahrten. Eine normale Parkfläche erfordert meist 7,5 bis 10 cm Asphalt. Stark befahrene Bereiche, Lkw-Fahrwege auf dem Gelände und Zonen an Laderampen können 10 bis 15 cm benötigen. Die Tragschicht besteht bei gewerblichen Projekten in der Regel aus 20 bis 30 cm verdichtetem Mineralgemisch.

Straßen und Zufahrtswege

Öffentliche Straßen und private Zufahrten mit regelmäßigem Begegnungsverkehr benötigen in der Regel 10 bis 15 cm Asphalt, häufig in zwei Lagen eingebaut – einer Asphalttragschicht und einer Asphaltdeckschicht. Industriestraßen oder Strecken mit häufigem Schwerverkehr können noch dickere Aufbauten erfordern, die anhand von Verkehrsprognosen und Bodenverhältnissen eigens bemessen werden.

Ausbesserungen, Reparaturen und Überbau

Die Dicke bei Reparaturen schwankt stark und hängt vom Zustand der vorhandenen Fläche ab. Ein einfacher Überbau auf einer tragfähigen Fahrbahn braucht oft nur 4 bis 5 cm neuen Asphalt. Schlaglöcher werden üblicherweise bis auf die Höhe der umgebenden Fläche verfüllt. Bei einer Vollsanierung, bei der der alte Asphalt komplett entfernt wird, gelten die Dickenempfehlungen der ursprünglichen Projektart.

Asphaltflächen richtig ausmessen

Genaues Ausmessen ist die Grundlage jeder guten Asphaltschätzung. Nehmen Sie sich Zeit, Ihre Fläche sorgfältig zu vermessen, bevor Sie Werte in den Rechner eingeben. Die Methode hängt von der Form der Fläche ab. Unsere ausführliche englischsprachige Anleitung zum Ausmessen einer Einfahrt behandelt auch Kurven und unregelmäßige Formen.

So messen Sie Rechteck, Kreis und Dreieck für die Asphaltberechnung aus LängeBreite A = L × B r A = π × r² h Grundseite (g) A = ½ × g × h
Zerlegen Sie unregelmäßige Flächen in diese Grundformen und addieren Sie sie im erweiterten Modus über „Mehrere Teilflächen“.

Rechteckige Flächen

Die meisten Einfahrten, Parkplatzabschnitte und Straßenstücke sind annähernd rechteckig. Messen Sie die Länge entlang der längsten Seite und die Breite entlang der kürzesten. Länge mal Breite ergibt die Fläche. Eine Einfahrt von 12 Metern Länge und 4 Metern Breite hat zum Beispiel eine Fläche von 48 Quadratmetern.

Kreisförmige Flächen

Bei runden Flächen – etwa Wendehämmern, Wendeplätzen oder Kreisverkehrsinseln – messen Sie den Radius, also den Abstand von der Mitte bis zum Rand. Die Fläche ist π mal Radius zum Quadrat. Ein Kreis mit 5 Metern Radius hat eine Fläche von rund 78,5 Quadratmetern. Kennen Sie nur den Durchmesser, teilen Sie ihn durch zwei.

Dreieckige Flächen

Dreieckige Abschnitte kommen an Kreuzungen, Grundstücksecken oder unregelmäßigen Grundstücksgrenzen vor. Messen Sie die Grundseite (die längste gerade Kante) und die Höhe (den senkrechten Abstand von der Grundseite zur gegenüberliegenden Ecke). Die Fläche ist die halbe Grundseite mal Höhe. Ein Dreieck mit 6 Metern Grundseite und 3 Metern Höhe umfasst 9 Quadratmeter.

Unregelmäßige Flächen und mehrere Teilflächen

Viele reale Projekte lassen sich nicht in eine einzige geometrische Form pressen. Am praktischsten ist es, die Fläche in eine Kombination aus Rechtecken, Kreisen und Dreiecken zu zerlegen. Berechnen Sie jeden Abschnitt einzeln und addieren Sie die Ergebnisse zur Gesamtfläche. Diese Summe können Sie dann für die Tonnage in den Rechner eingeben. Bei sehr komplexen Formen lohnt es sich, den Umfang mit einem Messrad abzugehen und die Maße gemeinsam mit einem Fachbetrieb zu präzisieren.

Was den Asphaltbedarf beeinflusst

Ein Rechner liefert eine mathematische Schätzung auf Grundlage der Maße und der Dichte, die Sie eingeben. In der Praxis kann der tatsächliche Asphaltbedarf aufgrund verschiedener Einflüsse davon abweichen. Wer diese Faktoren kennt, plant genauer und erlebt am Einbautag weniger Überraschungen.

🏗️
UntergrundHoher Einfluss
🚛
VerkehrslastHoher Einfluss
🔨
VerdichtungMittlerer Einfluss
♻️
VerschnittMittlerer Einfluss
🌡️
WitterungGeringer Einfluss

Zustand von Tragschicht und Untergrund

Der Zustand des Bodens unter dem Asphalt wirkt sich direkt auf den Materialbedarf aus. Ist der Untergrund uneben, weich oder schlecht verdichtet, wird unter Umständen mehr Asphalt benötigt, um eine ebene Oberfläche zu erreichen. Mulden in der Tragschicht schlucken zusätzliches Material, das eine Berechnung für eine ebene Fläche nicht erfasst. Ein sorgfältig vorbereiteter Unterbau – profiliert, verdichtet und bei Bedarf mit Schotter ergänzt – reduziert Verluste und sorgt für ein besseres Ergebnis.

Verkehrsbelastung und Lasten

Mehr Verkehr und schwerere Fahrzeuge erfordern dickere Asphaltschichten. Eine Einfahrt, die nur von Pkw genutzt wird, braucht deutlich weniger Material als eine Laderampe, an der täglich Lieferwagen halten. Berücksichtigen Sie bei der Schätzung nicht nur die heutige Nutzung, sondern auch absehbare Änderungen beim Verkehrsaufkommen oder beim Fahrzeuggewicht. Wer die Belastung unterschätzt, riskiert frühe Schäden und teure Reparaturen.

Verdichtung und Setzung

Heißasphalt wird vom Fertiger lose eingebaut und anschließend auf die Enddicke abgewalzt. Als Faustregel auf der Baustelle gilt ein Verdichtungsmaß von etwa einem Viertel: Eine verdichtete Schicht von 8 cm wird rund 10 cm dick eingebaut. Das ist wichtig für die Einstellung der Fertigerbohle, ändert aber nichts an der Tonnage, die Sie bestellen. Asphalt wird nach Gewicht verkauft, und die hier verwendete Dichte von 2.322 kg/m³ ist bereits die verdichtete Einbaudichte – die lose und die fertig gewalzte Schicht wiegen also gleich viel. Wer zusätzlich einen Verdichtungszuschlag auf die Tonnage aufschlägt, zählt ihn doppelt; das ist ein häufiger Fehler. Im erweiterten Modus wirkt sich das Feld für das Verdichtungsmaß deshalb nur auf die lose Einbaudicke aus. Setzungen in einen weichen oder unebenen Untergrund sind etwas anderes: Sie verbrauchen tatsächlich zusätzliches Material, und dafür ist der Verschnittzuschlag gedacht.

Verschnitt, Verluste und Mehrmenge

Keine Baustelle verbraucht 100 Prozent des gelieferten Materials. Ein Teil des Asphalts geht bei Transport, Umschlag und Einbau verloren. Ränder und Anschlüsse erfordern oft zusätzliches Material für einen sauberen Abschluss. Die meisten Fachbetriebe empfehlen, 5 bis 10 Prozent mehr Asphalt zu bestellen als berechnet, um Verluste und kleine Messabweichungen abzudecken. Bei komplexen Grundrissen oder Projekten mit vielen Kanten und Bögen kann ein Zuschlag von bis zu 15 Prozent angemessen sein.

Witterung und Baustellenbedingungen

Temperatur, Wetter und die Erreichbarkeit der Baustelle beeinflussen, wie viel Material Sie brauchen und wie es sich verarbeiten lässt. Bei Kälte kühlt Asphalt schneller ab und wird steifer, was Verarbeitbarkeit und Verdichtung beeinträchtigt. Wind und Regen beim Einbau können zu Materialverlusten führen. Bei abgelegenen Baustellen mit langen Transportwegen kühlt das Mischgut im Lkw ab; dann muss zügiger eingebaut oder die Menge leicht angepasst werden. Diese Faktoren ändern die rechnerische Schätzung nicht, sollten bei der Planung aber berücksichtigt werden.

Asphaltdichte und Mischgutarten

Dichte und Mischgutart spielen eine wichtige Rolle dafür, wie viel Material Sie nach Gewicht benötigen. Da Asphalt nach Tonnen gekauft und geliefert wird, hilft Ihnen die Dichte, aus einer Volumenberechnung eine genaue Bestellmenge zu machen.

Was die Asphaltdichte bedeutet

Die Dichte gibt an, wie viel ein bestimmtes Volumen Asphalt wiegt. Sie wird üblicherweise in Kilogramm pro Kubikmeter oder Tonnen pro Kubikmeter angegeben. Eine höhere Dichte bedeutet mehr Gewicht pro Volumeneinheit, eine niedrigere weniger. Die Dichte hängt von der Zusammensetzung des Mischguts ab – vor allem von Art und Anteil der Gesteinskörnungen, vom Bitumengehalt und vom Hohlraumgehalt im verdichteten Asphalt.

Übliche Standardwerte

Die meisten Asphaltrechner, auch dieser, arbeiten mit einem Standardwert für Heißasphalt. Ein gängiger Wert sind rund 2.322 Kilogramm pro Kubikmeter (etwa 145 Pfund pro Kubikfuß). Für die allgemeine Planung der meisten privaten und gewerblichen Projekte ist das ein guter Ausgangswert. Die tatsächliche Dichte hängt jedoch von der Rezeptur Ihres Mischwerks ab. Für eine genauere Schätzung fragen Sie Ihren Lieferanten nach der Raumdichte des Mischguts, das Sie bestellen möchten, und tragen diesen Wert im erweiterten Modus ein.

Gängige Asphaltmischgutarten

Im Straßen- und Wegebau kommen verschiedene Mischgutarten zum Einsatz. Jede hat etwas andere Eigenschaften, die sich auf Gewicht und Kosten auswirken können.

HEISS
Heißasphalt~2.322 kg/m³Einfahrten, Straßen, Parkplätze
WARM
Warmasphalt~2.291 kg/m³Energiesparende Projekte
KALT
Kaltasphalt~2.082 kg/m³Ausbesserungen & Provisorien
OFFENPORIG
Offenporiger Asphalt~2.002 kg/m³Versickerungsflächen
RC
AsphaltgranulatUnterschiedlichRecycling / günstig

Heißasphalt (Walzasphalt) ist die am häufigsten verwendete Art. Er wird bei hohen Temperaturen hergestellt und bietet eine hohe Haltbarkeit und Tragfähigkeit. Er eignet sich für Einfahrten, Parkplätze, Straßen und die meisten anderen Asphaltflächen. Seine Dichte liegt nahe am Standardwert, mit dem die meisten Rechner arbeiten.

Warmasphalt (temperaturabgesenkter Asphalt) wird bei niedrigeren Temperaturen als Heißasphalt hergestellt, was Energieverbrauch und Emissionen bei der Produktion senkt. In vielen Anwendungen erreicht er ähnliche Eigenschaften wie Heißasphalt und hat eine vergleichbare Dichte.

Kaltasphalt ist ein fertig gemischtes Material, das vor der Verarbeitung nicht erhitzt werden muss. Er dient vor allem für provisorische Reparaturen, zum Füllen von Schlaglöchern und für wenig befahrene Flächen. Kaltasphalt ist in der Regel weniger dicht und weniger dauerhaft als Heißasphalt.

Offenporiger Asphalt (Drainasphalt) hat einen hohen Hohlraumgehalt, sodass Wasser durch die Oberfläche abfließen kann. Er wird auf Parkplätzen und langsam befahrenen Flächen eingesetzt, wo die Regenwasserbewirtschaftung im Vordergrund steht. Wegen der vielen Hohlräume wiegt er pro Kubikmeter weniger als Standardmischgut.

Asphaltgranulat ist aufbereiteter Ausbauasphalt aus alten Fahrbahnen, der mit neuem Bindemittel wieder zu Mischgut verarbeitet wird. Das schont Ressourcen und kann die Materialkosten senken. Die Dichte hängt vom Anteil des Recyclingmaterials in der Mischung ab.

Die genannten Dichtewerte sind Näherungswerte für die Planung. Die genaue Raumdichte Ihres Mischguts nennt Ihnen das Mischwerk. Im erweiterten Modus können Sie eine Mischgutart wählen, um ihre typische Dichte zu übernehmen, oder unter „Eigene Angabe“ den Wert Ihres Lieferanten eintragen.

Warum die Mischgutart die Schätzung beeinflusst

Da unterschiedliche Mischgutarten unterschiedlich dicht sind, ändert sich das benötigte Gewicht für dasselbe Volumen je nach gewähltem Mischgut. Dichteres Mischgut bedeutet mehr Gewicht pro Kubikmeter und damit mehr Tonnen. Leichteres oder offenporiges Mischgut bedeutet weniger Tonnen für dasselbe Volumen. Sieht Ihr Projekt ein spezielles Mischgut vor, passen Sie die Dichte im Rechner entsprechend an.

Asphaltkosten berechnen

Wer weiß, wie sich Asphaltpreise zusammensetzen, kann realistische Budgets aufstellen und Angebote besser vergleichen. Unser Rechner liefert zwar eine Schätzung der Materialkosten, doch es ist wichtig zu wissen, was dieser Betrag enthält und was nicht. Für ein vollständiges Projektbudget lesen Sie unseren englischsprachigen Ratgeber zur Budgetplanung für Asphaltarbeiten.

Materialkosten pro Tonne

Asphaltmischgut wird nach Gewicht abgerechnet – in Deutschland, Österreich und der Schweiz pro metrischer Tonne zu 1.000 kg, in den USA pro short ton zu 2.000 Pfund (rund 907 kg). Die Preise hängen von Region, Lieferant und Marktlage ab. Für den deutschsprachigen Raum nennen wir bewusst keine Preise: Holen Sie aktuelle Angebote bei Mischwerken und Fachbetrieben in Ihrer Nähe ein und tragen Sie den Tonnenpreis in den Rechner ein. Als grober Vergleich dienen die folgenden US-Preise; veröffentlichte Preisübersichten für 2026 nennen dort für hochwertigen Heißasphalt rund 100 bis 200 US-Dollar pro short ton, und für Kleinmengen fällt oft ein Mindermengenzuschlag an.

Typische Asphaltpreise in den USA, in US-Dollar (Planungswerte 2026)
PositionTypische Spanne (USD)
Heißasphalt, nur Material100 bis 200 USD pro short ton (umgerechnet ca. 110 bis 220 USD pro Tonne)
Fertig eingebaute Einfahrt (Unterbau, Asphalt, Arbeit)ca. 3 bis 13 USD pro sq ft (ca. 32 bis 140 USD pro m²), je nach Region
Typische Einfahrt am Wohnhaus, gesamtca. 4.000 bis 8.000 USD
Professionelle Versiegelung (nach den ersten 6 bis 12 Monaten)ca. 0,90 bis 2,10 USD pro sq ft (ca. 10 bis 23 USD pro m²), typisch rund 1 USD pro sq ft; in Eigenleistung deutlich günstiger (siehe den Versiegelungsrechner, Englisch)

US-Preisspannen aus veröffentlichten Kostenübersichten für 2026, nicht auf Deutschland, Österreich oder die Schweiz übertragbar. Die Preise schwanken mit dem Rohölpreis und der regionalen Nachfrage. Nutzen Sie sie nur als groben Anhaltspunkt und holen Sie mindestens zwei Angebote vor Ort ein. Eine vollständige Kostenschätzung für eingebaute Einfahrten (in US-Einheiten) bietet der Kostenrechner für Einfahrten (Englisch).

Was den Asphaltpreis beeinflusst

Mehrere Faktoren bestimmen, was Sie für Asphaltmischgut bezahlen. Der Rohölpreis wirkt sich direkt auf den Bitumenpreis aus, einen wesentlichen Bestandteil von Asphalt. Auch die regionale Verfügbarkeit von Gesteinskörnungen spielt eine Rolle – wo Schotter und Kies reichlich vorhanden sind, sind die Materialkosten meist niedriger. Die Transportentfernung zählt ebenfalls, weil Asphalt auf dem Weg heiß bleiben muss; lange Wege erfordern unter Umständen Thermomulden und erhöhen den Preis pro Tonne. Hinzu kommt die saisonale Nachfrage: In der Hauptbausaison im Frühjahr und Sommer sind die Preise oft höher. Schließlich beeinflusst auch die Mischgutart den Preis – Spezialmischgut wie offenporiger oder polymermodifizierter Asphalt kostet mehr als Standard-Heißasphalt.

Materialkosten und Gesamtkosten im Vergleich

Der Kostenwert aus dem Rechner umfasst nur das Material. Ein vollständiges Asphaltprojekt enthält zusätzlich Kosten für Baustellenvorbereitung, Profilieren und Verdichten des Unterbaus, Baustelleneinrichtung, Arbeitslohn, Lieferung, Markierung und Versiegelung. Die Gesamtkosten für den fertigen Einbau liegen typischerweise beim Zwei- bis Vierfachen der reinen Materialkosten, je nach Umfang und Schwierigkeit der Arbeiten. Für ein belastbares Gesamtbudget fordern Sie besser aufgeschlüsselte Angebote von Fachbetrieben an, statt sich allein auf die Kostenangabe des Rechners zu verlassen.

Typische Kostenverteilung
Material Arbeit Maschinen Sonstiges

Asphalt berechnen: Rechenbeispiele

An konkreten Beispielen lässt sich am besten nachvollziehen, wie der Rechner arbeitet und wie Sie die Ergebnisse lesen. Die folgenden Beispiele decken typische Projektarten ab.

Beispiel 1: Einfahrt am Wohnhaus

Projekt: Ein Hausbesitzer möchte eine neue Einfahrt asphaltieren. Die Fläche ist 12 Meter lang und 4 Meter breit, geplant sind 7,5 cm Asphalt.
Schritt 1 – Fläche berechnen: 12 m × 4 m = 48 m².
Schritt 2 – Dicke in Meter umrechnen: 7,5 cm ÷ 100 = 0,075 m.
Schritt 3 – Volumen berechnen: 48 m² × 0,075 m = 3,6 m³.
Schritt 4 – In Gewicht umrechnen: 3,6 m³ × 2.322 kg/m³ = 8.359 kg = 8,36 Tonnen.
Ergebnis: Die Einfahrt benötigt rund 8,36 Tonnen Heißasphalt. Mit 10 Prozent Verschnitt sollten Sie etwa 9,2 Tonnen bestellen.

Beispiel 2: Parkplatzabschnitt

Projekt: Ein Bauunternehmen soll einen Abschnitt eines Firmenparkplatzes von 60 Metern Länge und 20 Metern Breite mit 10 cm Asphalt befestigen.
Schritt 1 – Fläche berechnen: 60 m × 20 m = 1.200 m².
Schritt 2 – Dicke in Meter umrechnen: 10 cm ÷ 100 = 0,10 m.
Schritt 3 – Volumen berechnen: 1.200 m² × 0,10 m = 120 m³.
Schritt 4 – In Gewicht umrechnen: 120 m³ × 2.322 kg/m³ = 278.640 kg = 278,64 Tonnen.
Ergebnis: Der Parkplatzabschnitt benötigt rund 278,6 Tonnen Asphalt. Mit 5 Prozent Mehrmenge ergibt sich eine Bestellung von etwa 292,6 Tonnen, also 15 Ladungen bei 20 Tonnen pro Lkw.

Beispiel 3: Ausbesserung oder Reparatur

Projekt: Ein Hausbesitzer möchte eine beschädigte Stelle in seiner Einfahrt ausbessern. Die Fläche ist 2,5 Meter lang und 1,2 Meter breit, die Tiefe beträgt 5 cm.
Schritt 1 – Fläche berechnen: 2,5 m × 1,2 m = 3 m².
Schritt 2 – Dicke in Meter umrechnen: 5 cm ÷ 100 = 0,05 m.
Schritt 3 – Volumen berechnen: 3 m² × 0,05 m = 0,15 m³.
Schritt 4 – In Gewicht umrechnen: 0,15 m³ × 2.322 kg/m³ = 348 kg = 0,35 Tonnen.
Ergebnis: Die Ausbesserung benötigt rund 0,35 Tonnen (etwa 348 kg) Asphalt. Viele Mischwerke haben eine Mindestabnahmemenge, daher ist für eine so kleine Stelle Kaltasphalt aus dem Sack oft praktischer. Mit dem Kaltasphalt-Rechner (Englisch) können Sie die Zahl der Säcke ermitteln.

Beispiel 4: Rechnung in US-Einheiten

Projekt: Ein Plan aus den USA gibt eine Einfahrt von 40 Fuß Länge und 12 Fuß Breite mit 3 Zoll Asphalt an.
Schritt 1 – Fläche berechnen: 40 ft × 12 ft = 480 Quadratfuß.
Schritt 2 – Dicke in Fuß umrechnen: 3 Zoll ÷ 12 = 0,25 ft.
Schritt 3 – Volumen berechnen: 480 Quadratfuß × 0,25 ft = 120 Kubikfuß.
Schritt 4 – In Gewicht umrechnen: 120 Kubikfuß × 145 lb/ft³ = 17.400 Pfund = 8,7 US-Tonnen (short tons).
Ergebnis: Die Einfahrt benötigt rund 8,7 US-Tonnen Asphalt. Mit 10 Prozent Verschnitt sind etwa 9,6 US-Tonnen zu bestellen. Mit dem Umschalter „US-Einheiten“ rechnet der Asphaltrechner direkt in Fuß, Zoll und short tons.

Beispiel 5: Einfahrt mit Schottertragschicht und Lkw-Ladungen

Projekt: Eine neue zweispurige Einfahrt von 6 × 8 m mit 7,5 cm Asphalt auf einer 15 cm dicken Schottertragschicht.
Schritt 1 – Fläche: 6 × 8 = 48 m².
Schritt 2 – Asphalt: 48 × 7,5 × 0,02322 = 8,36 Tonnen, mit 5 % Verschnitt 8,78 Tonnen. Das passt auf einen Lkw mit 20 Tonnen.
Schritt 3 – Volumen der Tragschicht: 48 m² × 0,15 m = 7,2 m³ (verdichtet).
Schritt 4 – Gewicht der Tragschicht: Loser Schotter wird beim Verdichten dichter, deshalb rund 25 % mehr Volumen bestellen: 7,2 × 1,25 = 9 m³ loses Material × ca. 1,78 t/m³ = 16,0 Tonnen Schotter.
Ergebnis: Bestellen Sie etwa 9 Tonnen Heißasphalt und rund 16 Tonnen Schotter. Wenn Sie eine Tragschichtdicke eingeben, liefert der erweiterte Modus beide Werte auf einmal.

Was ist Asphalt?

Asphalt – im Straßenbau genauer Asphaltbeton oder Asphaltmischgut – besteht zu etwa 95 Prozent aus Splitt, Kies und Sand, die von rund 5 Prozent Bitumen, einem Erdölprodukt, zusammengehalten werden. Er wird im Mischwerk heiß gemischt, zur Baustelle transportiert, mit dem Fertiger eingebaut und mit Walzen zu einer glatten, flexiblen Oberfläche verdichtet. Asphalt ist der Standardbelag für Straßen, Einfahrten und Parkplätze, weil er schnell eingebaut ist, bald nach dem Abkühlen befahren werden kann und sich leicht reparieren lässt. Außerdem ist er sehr gut recycelbar: Laut der National Asphalt Pavement Association wird Ausbauasphalt in sehr hohem Maße in neuem Mischgut wiederverwendet.

Weitere Asphaltrechner

Jedes der folgenden Tools behandelt eine bestimmte Aufgabe ausführlicher als der Hauptrechner. Die Spezialrechner sind derzeit nur auf Englisch verfügbar.

Kostenrechner für EinfahrtenGesamtkosten für den Einbau: Material, Unterbau, Arbeit, Lieferung und Versiegelung. Asphalt-TonnagerechnerTonnen aus Quadratyard und Auftragsmenge (Pfund pro Quadratyard und Zoll). Quadratfuß in TonnenRechnet jede Fläche in Quadratfuß in Tonnen Heißasphalt um. Kubikyard in TonnenRechnet Asphaltvolumen in Gewicht um und umgekehrt. SchotterrechnerTonnen und Volumen Schotter für die Tragschicht. Asphaltfräsgut-RechnerRecyceltes Fräsgut für Einfahrten und Flächen, in Tonnen und Volumen. VersiegelungsrechnerMenge an Versiegelung für einen oder zwei Anstriche. Kaltasphalt-RechnerWie viele Säcke Kaltasphalt Sie zum Füllen von Schlaglöchern brauchen.

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zur Asphaltberechnung, zur Nutzung des Rechners und zur Materialplanung.

Wie viel Asphalt brauche ich für meine Einfahrt?

Multiplizieren Sie die Fläche der Einfahrt in Quadratmetern mit der Dicke in Zentimetern und mit 0,02322. Eine Einfahrt von 3 × 12 m (36 m²) mit 7,5 cm Asphalt benötigt rund 6,3 Tonnen, mit 5 % Verschnitt etwa 6,6 Tonnen. Eine zweispurige Einfahrt von 6 × 12 m mit 7,5 cm benötigt rund 12,5 Tonnen. Für einen genauen Wert geben Sie Ihre eigenen Maße in den Rechner ein.

Wie dick sollte Asphalt sein?

Die Dicke hängt von der Projektart ab. Einfahrten am Wohnhaus brauchen meist 5 bis 7,5 cm, gewerbliche Parkplätze 7,5 bis 10 cm und Straßen 10 bis 15 cm. Mehr Verkehr und schwerere Fahrzeuge erfordern dickeren Asphalt. Ausführliche Empfehlungen finden Sie oben im Abschnitt zur Asphaltdicke.

Wie viele Quadratmeter deckt eine Tonne Asphalt ab?

Bei 2.322 kg/m³ reicht eine Tonne Asphalt bei 5 cm Dicke für etwa 8,6 m², bei 7,5 cm für etwa 5,7 m² und bei 10 cm für etwa 4,3 m². Die Formel lautet: 43,07 geteilt durch die Dicke in Zentimetern.

Wie viel wiegt ein Quadratmeter Asphalt?

Ein Quadratmeter Heißasphalt wiegt pro Zentimeter Dicke rund 23 kg. Bei 5 cm sind das etwa 116 kg pro Quadratmeter, bei 8 cm etwa 186 kg und bei 10 cm etwa 232 kg.

Was kostet eine Tonne Asphalt?

Für Deutschland, Österreich und die Schweiz nennen wir keine Preise, da sie regional stark schwanken. Holen Sie Angebote bei Mischwerken und Fachbetrieben in Ihrer Nähe ein. Zum Vergleich: Veröffentlichte US-Preisübersichten für 2026 nennen für hochwertigen Heißasphalt rund 100 bis 200 US-Dollar pro short ton (nur Material), abhängig von Region, Ölpreis und Bestellmenge. Fertig eingebaute Flächen kosten deutlich mehr, weil Unterbau, Arbeit und Maschinen hinzukommen. Tragen Sie den Preis Ihres Lieferanten im erweiterten Modus ein, um die Materialkosten zu berechnen.

Wie viele Tonnen Asphalt passen auf einen Lkw?

Das hängt vom Fahrzeug und der zulässigen Nutzlast ab, nicht vom Volumen der Mulde. Fragen Sie beim Mischwerk nach, mit welchen Fahrzeugen geliefert wird. In den USA transportiert ein dreiachsiger Kipper typischerweise etwa 18 bis 22 short tons. Der Rechner geht von 20 Tonnen pro Ladung aus, sofern Sie im erweiterten Modus keine andere Nutzlast eingeben.

Muss ich für die Verdichtung zusätzlichen Asphalt einplanen?

Nein, wenn Sie mit der verdichteten Einbaudichte rechnen, und das sind die 2.322 kg/m³. Das Verdichtungsmaß verändert die lose Einbaudicke hinter dem Fertiger (rund 25 Prozent mehr als die Enddicke), aber nicht das Gewicht des Materials. Für Verluste, Ränder und einen unebenen Untergrund planen Sie stattdessen 5 bis 10 Prozent Verschnitt ein.

Wie viel Schotter brauche ich unter dem Asphalt?

Für die meisten Einfahrten am Wohnhaus reichen 15 bis 20 cm verdichteter Schotter, für stark belastete Flächen 20 bis 30 cm; bei Frostgefahr kann ein dickerer Aufbau nötig sein. Multiplizieren Sie die Fläche mit der verdichteten Schichtdicke in Metern, rechnen Sie etwa 25 % hinzu, weil loser Schotter beim Verdichten zusammengeht, und multiplizieren Sie mit rund 1,78 Tonnen pro Kubikmeter losem Material. Eine Einfahrt von 48 m² mit 15 cm Tragschicht braucht etwa 16 Tonnen. Nutzen Sie das Feld für die Tragschicht im erweiterten Modus oder den Schotterrechner.

Sollte ich mehr Asphalt bestellen?

Ja. Die meisten Fachbetriebe empfehlen, 5 bis 10 Prozent mehr Material zu bestellen als berechnet, um Verschnitt, Verluste und kleine Messabweichungen abzudecken. Bei komplexen oder unregelmäßig geformten Flächen ist ein Puffer von bis zu 15 Prozent sinnvoll.

Was ist der Unterschied zwischen Tonne und US-Tonne?

Die metrische Tonne, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt, entspricht 1.000 Kilogramm. Die US-Tonne, auch short ton genannt, entspricht 2.000 Pfund, also rund 907 Kilogramm. Eine metrische Tonne ist damit etwa 10 Prozent schwerer. Der Rechner unterstützt beide Einheiten; im metrischen Modus rechnet er in Tonnen zu 1.000 kg.

Kann ich unregelmäßige Flächen berechnen?

Ja. Zerlegen Sie unregelmäßige Flächen in eine Kombination aus Rechtecken, Kreisen und Dreiecken. Berechnen Sie jeden Abschnitt einzeln mit den passenden Maßen und addieren Sie die Ergebnisse zu einer Gesamtschätzung. Im erweiterten Modus können Sie unter „Mehrere Teilflächen“ Rechtecke, Kreise und Dreiecke in einer einzigen Berechnung zusammenfassen.

Reicht die Schätzung für die Bestellung?

Der Rechner liefert eine Planungsschätzung, die sich für die Budgetplanung, für Preisanfragen bei Lieferanten und für die erste Projektplanung eignet. Bei großen oder gewerblichen Projekten empfehlen wir, die Menge vor der endgültigen Bestellung von einem Fachbetrieb prüfen zu lassen – unter Berücksichtigung der Bedingungen vor Ort, des Unterbaus und der Anforderungen an das Mischgut.

Warum kann die tatsächliche Menge vom Ergebnis abweichen?

Mehrere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächliche Menge von der Berechnung abweicht: ein unebener Untergrund, Setzungen, Materialverluste beim Umschlag und temperaturbedingte Unterschiede in der Verarbeitbarkeit. Der Rechner bietet einen verlässlichen Ausgangspunkt, die Bedingungen auf der Baustelle können aber Anpassungen erfordern.

Wie rechne ich Quadratmeter in Tonnen Asphalt um?

Multiplizieren Sie die Fläche in Quadratmetern mit der Dicke in Metern (Zentimeter geteilt durch 100), um das Volumen in Kubikmetern zu erhalten. Multiplizieren Sie dieses mit der Dichte von rund 2,322 Tonnen pro Kubikmeter. Beispiel: 100 m² bei 5 cm Dicke ergeben 100 × 0,05 × 2,322 = rund 11,6 Tonnen. Für Angaben in US-Einheiten gilt: Quadratfuß × Dicke in Zoll × 0,00604 = US-Tonnen. Der Rechner oben erledigt diese Umrechnung automatisch.

Wie viele Tonnen wiegt ein Kubikmeter Asphalt?

Bei einer typischen verdichteten Dichte von rund 2.322 kg/m³ wiegt ein Kubikmeter Asphalt etwa 2,32 Tonnen. Umgekehrt entspricht eine Tonne Asphalt rund 0,43 Kubikmetern. Der genaue Wert hängt vom Mischgut und seiner Verdichtung ab; für eine präzise Umrechnung verwenden Sie die Dichte, die Ihr Lieferant angibt.

Was kostet Asphalt pro Quadratmeter?

Für den deutschsprachigen Raum hilft nur ein Angebot vor Ort. Rechnet man die US-Materialpreise von 100 bis 200 US-Dollar pro short ton um (etwa 110 bis 220 US-Dollar pro Tonne), kostet allein das Material für eine 7,5 cm dicke Schicht rund 19 bis 38 US-Dollar pro Quadratmeter, denn jeder Quadratmeter benötigt etwa 0,17 Tonnen. Mit Unterbau, Arbeit und Maschinen liegen die Gesamtkosten höher. Tragen Sie im erweiterten Modus Ihren Tonnenpreis ein und teilen Sie die Materialkosten durch die Fläche, um den Preis pro Quadratmeter zu erhalten.

Welche Dichte hat Asphalt?

Verdichteter Heißasphalt hat eine Raumdichte von rund 2.322 kg/m³ (2,32 t/m³). Das Asphalt Institute nennt für eingebauten Asphalt 142 bis 148 lb/ft³, also etwa 2.275 bis 2.370 kg/m³; dichter Asphaltbeton liegt oft um 2,4 t/m³. Ein Kubikmeter Asphalt wiegt damit rund 2,3 bis 2,4 Tonnen. Den genauen Wert für Ihr Mischgut nennt das Mischwerk.

Wie viele Quadratmeter ergeben 10 Tonnen Asphalt?

Das hängt von der Dicke ab. Die Formel lautet: Fläche in m² = Tonnen × 43,07 ÷ Dicke in cm. 10 Tonnen reichen bei 4 cm für rund 108 m², bei 6 cm für rund 72 m², bei 8 cm für rund 54 m² und bei 10 cm für rund 43 m².

Wie berechne ich eine Asphalttragschicht?

Fläche in m² × verdichtete Dicke in cm × 0,02322 ergibt die Tonnen für die Tragschicht. Deck- und Binderschicht berechnen Sie getrennt und addieren sie. Beispiel: 100 m² mit 8 cm Asphalttragschicht ergeben rund 18,6 Tonnen, dazu kommen bei 4 cm Deckschicht rund 9,3 Tonnen. Verwenden Sie für jede Lage die Raumdichte aus dem Sortenverzeichnis des Mischwerks und planen Sie 5 bis 10 Prozent Verschnitt ein.

Wie berechnet man den Verdichtungsgrad von Asphalt?

Verdichtungsgrad in Prozent = Raumdichte des Bohrkerns ÷ Raumdichte des Marshall-Probekörpers × 100. Ein Bohrkern mit 2,330 g/cm³ bei einem Marshall-Wert von 2,375 g/cm³ ergibt rund 98,1 Prozent. Welcher Mindestwert gilt, regeln die ZTV Asphalt-StB und der Bauvertrag; für Asphalttragschichten aus AC 32 T S und AC 22 T S nennt die ZTV Asphalt-StB 07 zum Beispiel 98,0 Prozent.

Welche Formel nutzt der Asphaltrechner?

Der Rechner berechnet zuerst die Fläche, dann das Volumen (Fläche × Dicke) und daraus das Gewicht (Volumen × Dichte). Mit dem Standardwert von 2.322 kg/m³ verkürzt sich das auf: Tonnen = Fläche in m² × Dicke in cm × 0,02322. Auf das Ergebnis schlägt er den Verschnitt auf, teilt die Bestellmenge durch die Lkw-Nutzlast und multipliziert sie auf Wunsch mit Ihrem Preis pro Tonne.

Nach der Asphaltberechnung: die nächsten Schritte

Wenn Ihre Schätzung steht, bringen Sie Ihr Projekt mit den folgenden Schritten sicher voran. Prüfen Sie zuerst die Zahlen und vergewissern Sie sich, dass Maße und Dicke korrekt eingegeben sind. Schlagen Sie zweitens 5 bis 10 Prozent Verschnitt auf, falls noch nicht geschehen. Holen Sie drittens bei zwei oder drei Mischwerken oder Fachbetrieben Preise und Lieferzeiten für die benötigte Tonnage ein. Besprechen Sie viertens die Schätzung mit Ihrem Bauunternehmen, damit es sie mit den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort abgleichen kann. Bei gewerblichen oder kommunalen Projekten ist eine fachliche Prüfung vor der Materialbestellung dringend zu empfehlen.

So wird aus der Schätzung des Asphaltrechners ein gut geplantes Bauvorhaben ohne böse Überraschungen.

Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026 · So rechnen wir

Quellen und Nachweise

Die Dichtewerte, Definitionen und Materialangaben dieses Rechners und Ratgebers stützen sich auf anerkannte Normen und Branchenverbände: